+++ Pressebericht vom 4. Juli 1998 +++
"So leben, daß Zukunft bleibt - Politik, die aufgeht
ödp-Bundestags-Kandidat Karl King stellt ödp-Programm vor
"So leben, daß
Zukunft bleibt - Politik, die aufgeht" - unter diesem Motto läßt
sich das bundespolitische Programm der Ökologisch-Demokratischen Partei
(ödp) zusammenfassen, das der Bundestagskandidat Karl King aus Markdorf
auf einer Informationsveranstaltung seiner Partei in Meckenbeuren vorstellte.
Eine solche zukunftsgerichtete
Politik ist nach seiner Auffassung nur möglich, wenn die Bevölkerung
verstärkt in Entscheidungen einbezogen wird und ihr verlorenes Vertrauen
in Politik und Staat zurückgewinnt. Damit wird die Erneuerung und Stärkung
der Demokratie zu einer zentralen Schlüsselfrage unserer Gesellschaft.
Die ödp will deshalb die Herrschaft des Volkes durch eine politische
Ordnung der engagierten und verantwortlichen Mitarbeit der Menschen gemäß
Grundgesetz und Länderverfassungen verwirklichen. "Denn Menschen,
die sich an der Politik beteiligen können, interessieren sich auch für
sie" ist Karl King überzeugt. Die ödp war deshalb auch von
Anfang an maßgeblich an der Vorbereitung des landesweiten Volksbegehrens
von "Mehr Demokratie e.V." zur Erleichterung kommunaler Bürgerentscheide
in Baden-Württemberg beteiligt.
Auch in der Verflechtung von Politik und Wirtschaft sieht die ödp ernstzunehmende
Gefahren für die Demokratie und das Gemeinwohl, da dadurch unsere Demokratie
immer mehr durch die Interessen von Unternehmen und Verbänden gelenkt
wird: ein Blick in die Rechenschaftsberichte der großen Parteien offenbart
sechsstellige Spendenbeträge. Die ödp hat für sich schon lange
die Konsequenz gezogen und nimmt ihrerseits nur Privatspenden an. Sie fordert
ein generelles Verbot von Firmenspenden auch für andere Parteien, denn
Unabhängigkeit ist die Voraussetzung für ein gerechtes Funktionieren
von Demokratie. Entsprechendes gilt auch für Bundestagsabgeordnete: für
sie fordert die ödp ein Verbot bezahlter Aufsichtsratsposten, Beraterverträge
und anderer Verpflichtungen oder Tätigkeiten in der Wirtschaft, damit
sie unabhängig bleiben und ihre ganze Kraft zum Wohle des Volkes einsetzen
können.