+++ Pressebericht vom 4. Oktober 2004 +++
ödp: Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen fortsetzen
Riedlewald muss Wald bleiben - dem Wählerauftrag verpflichtet
Auch nach dem Wiedereinzug
in Kreistag und Gemeinderat Friedrichshafen will die Ökologisch-Demokratische
Partei (ödp) die Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden
fortsetzen und noch weiter verstärken. Dies wurde auf dem letzten
Treffen der Partei, dem ersten nach der Sommerpause, deutlich.
Die Notwendigkeit hierzu besteht nach Auffassung der Häfler Stadträtin
Sylvia Hiß trotz starker Veränderungen in der Zusammensetzung
des Gemeinderats mit dem Einzug von zwei neuen Gruppierungen und den damit
gestiegenen Chancen auf neue Mehrheiten auch in Zukunft fort. Trotz des
frischen Windes, den Bürger aktiv und FDP in dieses Gremium bringen,
werden die Belange der Umwelt und der Zukunft allgemein nach ihrer Auffassung
dort künftig zwar stärker als bisher, aber weiterhin nicht ausreichend
vertreten sein.
Ein Beispiel hierfür sieht die ödp in der aktuellen Diskussion
über die Zukunft des Riedlewalds, der grünen Lunge der Stadt.
Hier heißt es, sich schon im Ansatz gegen drohende Einschnitte in
die Substanz zu wehren, wie sie sich durch Benutzung des Begriffs "Riedlepark"
statt "Riedlewald" andeuten. Schließlich steht der Begriff
"Wald" im Gegensatz zu "Park" nicht nur für Naherholung
und Spielmöglichkeiten für Kinder, sondern auch für einen
naturnahen Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Sich für den Erhalt dieses Lebensraums in seiner jetzigen Form einzusetzen
sieht Sylvia Hiß als Wählerauftrag, für sich persönlich
ebenso wie für die ganze ödp. Diesem Wählerauftrag fühlt
sich die ödp verpflichtet.