+++ Pressebericht vom 11. März 2006 +++
Fünf gute Gründe, ödp zu wählen
ödp-Landesvorsitzender Bernd Richter zu Gast in Friedrichshafen
Mit ihren Zielen deckt die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) die Positionen eines großen Teils der Bevölkerung ab. Die konkreten Programme zur Umsetzung dieser Ziele hat die ödp mittlerweile erarbeitet. Sie kann sich auf verschiedene Studien und Untersuchungen berufen, welche die Machbarkeit dieser Programme bestätigen. Jetzt liegt es allein an den Wählerinnen und Wählern, ob sie weiterhin jene Politik verhindern, die ihren Vorstellungen und Wünschen am nächsten kommt, indem sie eine als falsch erkannte Politik mit ihrer Stimme stärken, oder ob sie diesmal aus Überzeugung wählen.
Auf dem Bild sind von links nach rechts: Landesvorsitzender Bernd Richter,
Zweitkandidatin Annedore Schmid und Erstkandidatin Sylvia Hiß
So kann man den
Vortrag Fünf gute Gründe, ödp zu wählen
und die anschließende Diskussion zusammenfassen, zu dem die ödp
in den Schloßgarten nach Friedrichshafen eingeladen hatte. Dem Landesvorsitzenden
und Referenten des Abends Bernd Richter war es nach eigenen Angaben nicht
leicht gefallen, aus der Vielzahl der Argumente pro ödp fünf
auszuwählen, wie das Thema des Vortrags vorgab. Denn längst
ist die ödp nicht mehr eine reine Umweltpartei und damit eine Art
zweite Grüne, wie viele Wähler immer noch glauben
(Wozu gibt es Euch, es gibt doch schon die Grünen?).
Sie hat vielmehr ein vollständiges Programm, das sich in vielen Aussagen
und Forderungen, besonders im auf die Zukunft gerichteten und sozialem
Bereich, zum Teil radikal - im positiven Sinne - von allen anderen Parteien
abhebt.
So lehnt sie etwa die kurzsichtige Verschwendungsgesellschaft der
anderen Parteien konsequent ab und bekennt sich dazu, dass wir
in Zukunft auf manche gewohnte Bequemlichkeit werden verzichten müssen,
auch wenn dies unpopulär sein mag. Auch im Bereich Gentechnik, speziell
im Nahrungsbereich, vertritt die ödp konsequentere Positionen als
alle anderen Parteien einschließlich der Grünen. Wir
sind die einzige Partei, die Gentechnik in der gesamten Lebensmittelkette
ablehnt, so Bernd Richter, und wir stimmen darin mit 80 %
der Bevölkerung überein. Eines der zentralen Themen im
ödp-Programm - neben der Umweltpolitik - ist die Familienpolitik.
Hier fordert die ödp die Gleichstellung von Familienarbeit und Erwerbsarbeit
sowie die gleiche steuerliche Förderung jener Eltern, die ihre Kinder
selbst erziehen wie jener, die ihre Kinder in öffentlichen Einrichtungen
betreuen lassen. Über das Thema Umweltpolitik, von dem sich die ödp
auch starke positive Auswirkungen auf die Situation am Arbeitsmarkt verspricht,
kam Bernd Richter zum fünften und letzten guten Grund, ödp
zu wählen: mehr Demokratie in Verbindung mit der Entflechtung
von Wirtschaft und Politik. Die ödp, die, um unabhängig zu bleiben,
selbst keine Firmenspenden annimmt, fordert, diese freiwillige Selbsbeschränkung
zum Gesetz zu erheben und wendet sich vehement gegen Politiker in Aufsichtsräten.
Richter formuliert es provozierend: Politik wird gekauft durch Firmenspenden!
Ziehen Sie daraus die Konsequenzen!
Für die Wähler im Bodenseekreis gibt es noch einen sechsten
Grund, wie im Verlauf der folgenden Diskussion deutlich wurde: Der
hiesige Kreisverband, allen voran die Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin
Sylvia Hiß, hat in zahlreichen Sitzungen und Diskussionen Vorschläge
für eine gründliche Reform des Arbeitsmarktes und für eine
Lösung des Arbeitslosenproblems erarbeitet, die weit über die
Konzepte der Bundes-ödp und auch aller anderen Parteien hinausreichen.
Sie können im Internet unter der Adresse www.oedp-fn.de eingesehen
werden. Da diese Vorschläge (es handelt sich hierbei nicht um ein
fertiges Programm, sondern nur um mögliche Ansatzpunkte für
ein solches) in der Bundespartei nicht unumstritten sind, kommt dem Wahlergebnis
der ödp in diesem Wahlkreis auch eine wichtige Rolle zu in der Frage,
ob sich der Kreisverband in der Gesamtpartei durchsetzen und damit möglicherweise
eine neue breite Diskussion in unserer Gesellschaft anstoßen kann.