+++ Pressebericht vom 1. März 2002 +++
ödp hat Bundestagskandidatin gewählt
Die Häfler Ortsvorsitzende Sylvia Hiss zieht für die ödp in den Wahlkampf
"Familienarbeit
muss in unserer Gesellschaft dringend an Wertschätzung gewinnen!"
Dies ist das wichtigste Anliegen von Sylvia Hiss aus Friedrichshafen,
die am Donnerstag Abend im Häfler Schloßgarten einstimmig zur
Direktkandidatin der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp)
im Wahlkreis Ravensburg-Bodensee für die Bundestagswahl am 22. September
gewählt worden ist.
Die 39-jährige selbständige Krankenschwester ist seit 1997 Mitglied
der ödp und seit 1999 Vorsitzende des Friedrichshafener Ortsverbandes.
Sie war von Anfang an aber auch auf Bundesebene in der Partei aktiv und
hat an mehreren Bundesparteitagen als Delegierte teilgenommen, wo sie
sich besonders für die Interessen der Familien einsetzte. Schließlich
weiß sie aus eigener Erfahrung als Alleinerziehende, welche Probleme
heute vielfach mit der Entscheidung für Kinder verbunden sind. Der
ödp-Ansatz in der Familienpolitik unterscheidet sich allerdings deutlich
von den Konzepten der anderen Parteien, die ja zumindest verbal das Thema
"Familie" mittlerweile auch für sich entdeckt haben und damit
im Wahlkampf auf Stimmenfang gehen: Nicht die einseitige Förderung,
ja Subventionierung der außerhäuslichen Erziehung und damit
der Trennung von Eltern und Kindern hat sich die ödp zum Ziel gesetzt,
sondern eine gleichwertige Unterstützung aller Eltern, also auch
solcher, die ihre Kinder selbst erziehen - und damit die Schaffung einer
echten Wahlfreiheit für Eltern zwischen Erziehung und Beruf.
Wichtig ist für Sylvia Hiss aber natürlich auch das "klassische"
ödp-Thema der Ökologie, nicht nur in Parteipapieren und Programmen,
sondern auch in ihrer persönlichen Lebensführung . So hat sie
etwa eigens für die Kandidatenwahl eine Geschäftsreise für
einen halben Tag unterbrochen - natürlich mit der Bahn.
Sylvia Hiss geht hoch motiviert in den Wahlkampf und freut sich auf die
nächsten Monate. Sie hat keine Angst davor, sich mit den Polit-Profis
der etablierten Parteien etwa auf Podiumsdiskussionen sachlich auseinanderzusetzen.
Sie weiß schließlich: sie hat die besseren Argumente und das
bessere, da zukunftsorientierte Programm auf ihrer Seite. Und sie weiß
auch: sie hat ein zwar kleines, aber ebenso hoch motiviertes und engagiertes
Team hinter sich und sie kann sich auf die uneingeschränkte Unterstützung
ihres Kreisverbandes verlassen, nicht nur im Wahlkampf, sondern auch die
Zeit danach.