+++ Pressebericht vom 26. März 2009 +++
Sylvia Hiß-Petrowitz führt Liste ödp und Unabhängige an
Stolz auf hohen Frauenanteil von 48% - große Unterstützung von unabhängigen Kandidaten
Auch bei den diesjährigen Kommunalwahlen wird die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) wieder von vielen parteifreien Bürgern auf der gemeinsamen Liste "ödp und Unabhängige" unterstützt, die am Dienstag im Häfler Schloßgarten aufgestellt wurde. Das zeigt nach Auffassung der ödp-Ortsvorsitzenden und Gemeinderätin Sylvia Hiß-Petrowitz nicht nur, dass die Ziele der ödp nichts an Aktualität und Dringlichkeit verloren haben und dass die Häfler Bürgerinnen und Bürger die bisherige Arbeit der ödp im Gemeinderat anerkennen und zu schätzen wissen. Es ist auch ein Ausdruck dafür, dass die Bürger begriffen haben: unabhängige Kandidatinnen und Kandidaten sind bei "ödp und Unabhängigen" kein Feigenblatt, sondern gleichberechtigte Partner, die folglich auch an diesem Abend bei der Kandidatennominierung volles Stimmrecht hatten und den ödp-Mitgliedern gleichgestellt waren.

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sylvia Hiß-Petrowitz, Uwe
Petrowitz, Berthold Tschoepe, Hülya Eres, Dietmar Packmohr, Annedore
Schmid, Peter Strötz, Christa Fischer, Peter Doni, Renate Pöschko,
Klaus Petrowitz und Christa Stier de Parra.
Diese in Friedrichshafen
einmalige Konstellation aus Parteimitgliedern und unabhängigen Kandidaten
vereint die Vorteile reiner (auch offener) Parteilisten und freier Wählervereinigungen
zum Wohle aller: "ödp und Unabhängige" stehen wie
alle Parteien für ein breites Themenspektrum mit einem kompletten
Programm, haben gemeinsame, im Grundsatzprogramm der ödp verankerte
Grundwerte und sehen auch lokale Probleme in einem größeren
Zusammenhang. Aber sie stehen gleichermaßen, wie alle Wählervereinigungen,
für praktizierte Bürgernähe, der praktische Politik wichtiger
ist als die Durchsetzung von Parteiinteressen und müssen sich nicht
höheren Parteiinstanzen unterordnen.
In den vergangenen fünf Jahren spielten ödp und Unabhängige
im Häfler Gemeinderat oftmals die Rolle des Reißnagels, wie
Sylvia Hiß-Petrowitz in einem kurzen Röckblick resümierte.
Und dieser Reißnagel war nach ihrer Überzeugung durchaus nicht
wirkungslos und hat das eine oder andere Mal seine Spuren hinterlassen,
auch wenn ihre Arbeit im Gemeinderat als Teil einer größeren
Fraktionsgemeinschaft leider nicht immer so publik wurde, wie es wünschenswert
wäre.
Für die Zukunft wollen ödp und Unabhängige ihre Arbeit
auf Basis der bisherigen Schwerpunkte fortsetzen. Dabei streben sie an,
ihr bisher einziges Gemeinderatsmandat auf zwei zu verdoppeln, um künftig
ihren Forderungen und Zielen ein stärkeres Gewicht zu verschaffen.
Die ödp wird deshalb in den nächsten Wochen und Monaten im gemeinsamen
Europa- und Kommunalwahlkampf ihren Schwerpunkt auf die Kommunalwahlen
setzen. Für diese Wahlen können ödp und Unabhängige
ein starkes und auch ausgewogenes Team aufbieten. Davon ist Sylvia Hiß-Petrowitz
überzeugt, auch wenn die maximale Listengröße von 40 Kandidaten
nicht voll ausgeschöpft werden konnte. Besonders erfreut und stolz
zeigte sie sich über den hohen Frauenanteil von 48 Prozent und über
die Tatsache, dass mit Hülya Eres auf Platz 15 und Patrick Arvaj
auf Platz 10 erstmals auf einer ödp-Liste zwei Bürger mit Migrationshintergrund
kandidieren. Auch alle Häfler Ortsteile und ein breiter Querschnitt
verschiedenster Berufe zeichnet die Liste aus.
Die Liste wird angeführt von der Häfler Ortsvorsitzenden und
Gemeinderätin Sylvia Hiß-Petrowitz. Ihr folgt mit Friedrich
Gleich ein Parteifreier auf dem zweiten Platz. Die folgenden Plätze
gehen an die Kreisvorsitzende und Mitglied in Kreistag und Ortschaftsrat
Kluftern Annedore Schmid (3), Peter Doni (4), Rose Przybilla (5), Dietmar
Packmohr (6), Christa Fischer (7 - bekannt als Häfler "Osterhäsin"),
Markus Stuckenbrock (8), Christa Stier de Parra (9), Patrick Arvaj (10),
Renate Pöschko (11), Klaus Petrowitz (12), Gabriele Duske (13), Peter
Strötz (14), Hülya Eres (15), Reinhard Näther (16), Barbara
Schubert (17), Berthold Schlachtenberger (18), Martina Nikolaus (19),
Berthold Tschoepe (20), Brigitte Dieckhöfer (21), Uwe Petrowitz (22)
und Ernst Huchel (23).