+++ Leserbrief vom 19. Januar 2004 +++
zum Thema "Lärmpegel der neuen Schnellstraße"
Sehr betroffen sind
wir hier vom Lärmpegel der neuen Schnellstraße, der Mariabrunner
und Tannescher Anwohner erheblich stört. Man schrieb ins Planfeststellungsverfahren
(1/85) niedrigere Lärmwerte und weniger zu erwartendes Verkehrsaufkommen.
Das, was uns am meisten stört, ist nicht die Straße, sondern
dass man sie ohne Lärmschutzmaßnahmen gebaut hat! War es Schönfärberei?
Wenn jetzt zirka 300 Bürgerinnen und Bürger - leider dürfen
ja Kinder gar nicht mitmachen bei der Lärmschutzinitiative, die erst
ab 18 Jahren ist - ihre Unterschrift leisten und nachträgliche Schutzmaßnahmen
(Flüsterbelag, Wall, Wand) fordern, so sollte das aufhorchen lassen!
Auch die Menschen ändern sich in 30 Jahren "Planungsphase".
Sie nehmen den Lärm anders wahr. Sie äußern ihren Bürgerwunsch
öffentlich. Sie fordern Schutz vor Lärm, denn Lärm macht
krank. Viele rufen mich an: Schreiben Sie für mich! Ich kann es nicht!
Ich fürchte Repressalien. Das Fiasko B 31-alt hat ein Ende. Die B
31-neu ist für viele Lärmbetroffene ein neues Fiasko!
Gerdi Spengler
im Auftrag vieler Mariabrunner und Tannescher Anwohner
Eriskirch