+++ Pressebericht vom 04. Juni 2009 +++
ödp und Unabhängige besuchen Betrieb vor Ort
Ein Bild gemacht über die Situation kleiner und mittelständischer Unternehmen in Friedrichshafen
Wer an Friedrichshafener Unternehmen denkt, denkt in der Regel zuerst an Großbetriebe. Aber wie ergeht es den zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen in Friedrichshafen, die in ihrer Gesamtheit durchaus eine wichtige Rolle für die Stadt und ihre Bürger spielen - als Steuerzahler und Arbeitgeber - die aber oft unterschätzt und vernachlässigt werden? Ödp und Unabhängige wollten es genau wissen und informierten sich vor Ort am konkreten Fall über die Situation eines solchen Unternehmens: Sie besuchten die Firma TDS.
Auf dem Bild sind von links nach rechts:Sylvia Hiß-Petrowitz, Doris
Ficzko, Friedrich Gleich, Silvia Gleich und Annedore Schmid
Ein führender
Mitarbeiter der Firma, Friedrich Gleich, kandidiert als Unabhängiger
bei den Gemeinderatswahlen am Sonntag auf der Liste ödp und Unabhängige
auf Platz 2, direkt hinter der Häfler Ortsvorsitzenden und Gemeinderätin
Sylvia Hiß-Petrowitz. Zusammen mit seiner Frau, der Betriebsinhaberin
Silvia Gleich, führte er die Gäste durch das Unternehmen, informierte
über die Tätigkeitsschwerpunkte der Firma und stand für
weitergehende Fragen zur Verfügung.
Vorher jedoch nutzte noch die ödp-Ortsvorsitzende Sylvia Hiß-Petrowitz
die Chance, sich bei einer Mitarbeiterin der Firma, Doris Ficzko, für
ihre große Hilfe im Wahlkampf zu bedanken. Sie hat 2009 bereits
zum zweiten Mal nach 2004 die Wahlzeitung von ödp und Unabhängigen
gestaltet. Sie erhielt als Dank einen Blumenstrauß, eine ödp-Einkaufstasche
und einen Häfler Einkaufsgutschein.
TDS befasst sich schwerpunktmäßig mit der technischen Dokumentation
von Ersatzteilkatalogen für verschiedenartige Industrieprodukte,
wie beispielsweise Erzeugnisse der Büro- und Umwelttechnik oder der
Caravan-Branche und mit der Entwicklung von Software-Produkten. Alle Entwicklungen
wurden, und darauf ist man in der Firma besonders stolz, ohne Unterstützung
aus irgendwelchen staatlichen Fördertöpfen finanziert, sondern
allein aus Eigenmitteln. "Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner"
ist denn auch der Leitsatz der Firma, und damit sind sie bis jetzt auch
gut gefahren. Das Unternehmen steht auf eigenen Beinen, ist also wirklich
eigenständig und blickt trotz der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise
positiv in die Zukunft.
Diese globale Krise hat das Unternehmen, das nur vier fest angestellte
Vollzeitkräfte beschäftigt, auch nicht davon abgehalten, zwei
neue Praktikantenplätze zu schaffen. "Wir haben trotz der Krise
Verantwortung übernommen, um jungen Leuten die Gelegenheit zu geben,
in das Berufsleben einmal hineinzuschnuppern und Orientierung zu finden",
so Silvia Gleich. "Dafür nehmen wir, Firmenleitung und Angestellte,
auch zusätzlichen Aufwand durch Einarbeitung und Betreuung der Praktikanten
in Kauf, selbst wenn sich dies gegenwärtig nicht rechnet."
Soziale Verantwortung wird also von der Firmenleitung groß geschrieben.
Und sie setzt sich im politischen Engagement von Friedrich Gleich fort,
der sich, sollte er in den Gemeinderat gewählt werden, dort als "Anwalt
der kleinen Leute" einsetzen will und natürlich auch für
die Interessen kleiner und mittelständischer Unternehmen. Viele Probleme,
welche diese Firmen belasten, ließen sich nach seiner Überzeugung
lösen, wenn man nur "einfach miteinander redet und gemeinsam
nach Lösungen sucht", ein Prozess, den er unterstützen
will. Und er will "mehr Demokratie in den Gemeinderat bringen, damit
mehr demokratische Entscheidungen getroffen werden", was er in den
"letzten Jahren vielfach vermisst" hat.