+++ Pressebericht vom 9. Dezember 2007 +++
Sylvia Hiss bleibt an der Spitze des ödp-Ortsverbands
Vorstandswahlen brachten keine Änderungen an ödp-Spitze
Sylvia Hiss bleibt
auch für die nächsten zwei Jahre an der Spitze des Häfler
Ortsverbandes der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp). Auf
der letzten Ortshauptversammlung wurde sie ebenso wie ihre bisherige Stellvertreterin
Christine Stier de Parra und Schatzmeister Peter Strötz einstimmig
im Amt bestätigt.
Sylvia Hiss leitet den Ortsverband seit 1999 und sitzt seit 2004 für
die ödp im Gemeinderat. Bis Juli dieses Jahres stand sie auch an
der Spitze des Kreisverbandes, gab dann aber bei den turnusmäßigen
Neuwahlen ihr Amt an Annedore Schmid ab. Die enge Abstimmung zwischen
beiden Verbänden bleibt aber auch in Zukunft gesichert, denn mit
Peter Strötz ist weiterhin ein Mitglied des Ortsvorstands im Kreisvorstand
vertreten.
Auf dem Foto sind von links nach rechts: Christine Stier de Parra, Peter
Strötz und Sylvia Hiss
In ihrem Rechenschaftsbericht
ging Sylvia Hiss kurz auf die Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte
der letzten zwei Jahre ein. So hat der Ortsverband - zum Teil in Zusammenarbeit
mit dem Kreisverband - verschiedene Informationsveranstaltungen durchgeführt,
etwa zum Thema erneuerbare Energien oder Downsyndrom.
Er hat sich an einer Unterschriftenaktion gegen die einseitige Subventionierung
des Flugverkehrs aufgrund der Steuerbefreiung auf Kerosin beteiligt und
gemeinsame Aktionen mit nicht parteipolitischen Organisationen durchgeführt,
wie eine Sammlung für Polozk mit dem Polozk-Treff. Auch vor der Zusammenarbeit
mit anderen Parteien hatte der Ortsverband keine Berührungsängste,
wo gemeinsame Interessen und Wertvorstellungen betroffen sind, wie beim
parteienübergreifenden Bündnis für Toleranz und Demokratie
oder Pro B 31. Die ödp hatte aber auch keine Scheu davor,
als richtig erkannte Positionen gegen Widerstände zu vertreten,weder
gegen große Mehrheiten im politischen Umfeld, wie die Beispiele
Mobilfunk, Messeerweiterung oder Flughafen zeigen, noch gegen Kritik aus
dem eigenen Wählerlager wie im Fall B 31. Hier mussten wir
zwischen Naturschutz und Menschenschutz abwägen, so Sylvia
Hiss. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber letztlich
haben wir uns für das Wohlergehen der Menschen entschieden.
Schwerpunkt der nächsten beiden Jahre wird die Vorbereitung und Durchführung
der Kommunalwahlen 2009 sein, wo der Ortsverband wieder versuchen wird,
den Bürgern der Stadt eine ausgewogene und attraktive Alternative
zu den anderen Parteien und Wählervereinigungen anzubieten, damit
die ödp im Gemeinderat ihre bisherige sachbezogene und nicht blockgebundene
Politik fortsetzen kann.