+++ Pressebericht vom 14. Juni 2002 +++
Sylvia Hiß zur Kreisvorsitzenden gewählt
Die Bundestagskandidatin und Häfler Ortsvorsitzende Sylvia Hiß ist neue ödp-Kreisvorsitzende - sonst keine Änderungen im Kreisvorstand
Die
Häfler Ortsvorsitzende und Bundestagskandidatin im Wahlkreis Ravensburg
- Bodensee, Sylvia Hiß, ist neue ödp-Kreisvorsitzende im Bodenseekreis.
Sie wurde auf der Kreisversammlung der Ökologisch-Demokratischen
Partei am Dienstag einstimmig gewählt und löst damit Roland
Kaim aus Owingen ab, der nicht mehr kandidierte. Weitere Änderungen
im Kreisvorstand gab es nicht: die Klufterner Ortschaftsrätin Annedore
Schmid bleibt stellvertretende Kreisvorsitzende, Peter Strötz ebenfalls
aus Friedrichshafen bleibt Kreisschatzmeister, Wilhelm Amann aus Neukirch
Schriftführer und Gerdi Spengler aus Eriskirch Beisitzerin.
Sylvia Hiß hat sich für die Zukunft
viel vorgenommen: Sie denkt dabei nicht nur an die Bundestagswahlen im
Herbst, sondern schaut schon weit voraus auf die Kommunalwahlen im Herbst
2004 und will dazu in den nächsten zwei Jahren die Mitgliederbasis
der Partei weiter stärken. Bei den Bundestagwahlen will sie von den
Grünen enttäuschte Ökologen ebenso ansprechen wie die von
allen Parteien gleichermaßen benachteiligten Familien und die durch
die zahlreichen Politskandale der letzten Jahre von Politik enttäuschten
Bürger. Bei den Kommunalwahlen im Herbst 2004 schließlich will
sie die relativ starke Position der ödp im Bodenseekreis, die 1999
sowohl in den Kreistag, als auch in den Häfler Gemeinderat und mit
über 10 % sogar in den Klufterner Ortschaftsrat eingezogen ist, nicht
nur festigen, sondern weiter ausbauen, wobei sie selbst ein Mandat anstrebt.
Voraussetzung für eine stärkere Rolle der ödp im Landkreis
ist nach ihrer Auffassung aber die dringend notwendige Stärkung der
Mitgliederbasis, um den damit verbundenen Arbeitszuwachs auf mehr Schultern
zu verteilen. Die Mitgliederentwicklung habe nämlich in den letzten
Jahren leider nicht mit der wachsenden Bedeutung der ödp und dem
damit verbundenen gestiegenen Arbeitsaufwand Schritt gehalten. Die ödp
müsse deshalb in den nächsten beiden Jahren ökologisch
und sozial engagierten Bürgern deutlich machen, dass politisches
Engagement für eine Partei des persönlichen Vertrauens wie der
ödp nicht nur eine zusätzliche Belastung darstelle, sondern
durchaus auch eine persönlche Bereicherung sei, und sie damit zu
aktivem politischen Engagement ermutigen.
Auch wenn die angepeilten Ziele nicht leicht zu
verwirklichen seien, wie Sylvia Hiß einräumte, sei die Partei
dennoch auf dem richtigen Weg. Und auch die Zeit arbeite für die
ödp: Schließlich begriffen immer mehr Wähler, dass weder
Union, noch SPD, FDP oder Grüne in der Lage seien, unsere heutigen
und zukünftigen Probleme wirklich dauerhaft zu lösen. Auch wenn
sich diese Einsicht der Bürger anfangs meistens in Wahlenthaltung
niederschlage, so die Hoffnung von Sylvia Hiß, bieten sich damit
langfristig durchaus Chancen für eine neue, unverbrauchte politische
Kraft wie die ödp.
Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Annedore Schmid fasste sie zum Schluss
nochmals die wesentlichen Inhalte des ödp-Programms zusammen: der
Einsatz für eine saubere, korruptionsfreie Politik mit einer klaren
Trennung von Politik und Wirtschaft, einen umfassenden Klimaschutz weit
über die rot-grünen Regelungen hinaus, eine Politik, die Kinder
nicht mehr zum Armutsrisiko Nummer 1 macht, den Abbau der Arbeitslosigkeit
(ökologische Politik schafft Arbeitsplätze), einen wirklichen
Atomausstieg anstatt der rot-grünen Bestandsgarantie für die
nächsten 30 Jahre, mehr direkte Demokratie und eine gerechte Weltwirtschaft.