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Die klassischen Konzepte zur Lösung der Beschäftigungsprobleme
helfen nicht weiter. Das zeigen die hilf- und erfolglosen Versuche
der Kohlregierung ebenso wie die nicht minder erfolglosen Versuche
der Regierung Schröder. Weder die Große Koalition noch
die Oppositionsparteien, weder Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände
oder Wirtschaftsinstitute können erfolgversprechende Ansätze
vorweisen.
Hier eine (nicht vollständige) Auflistung dieser klassischen
wenig erfolgversprechenden Ansätze:
- Die ständige Suche nach neuen Märkten
(ob neue Produkte oder neue geografische Regionen)
- Das Ziel eines ewigen wirtschaftlichen Wachstums
größer als der technologisch bedingte Produktivitätsfortschritt
von ca 2% im Jahr (in einer begrenzten Welt mit endlichen Resourcen
und vielfach gesättigten Märkten)
- Der Ausbau des öffentlichen Dienstes, z.B.
im Bildungsbereich (bei leeren Staatskassen)
- Mehr Staatsaufträge (bei leeren Staatskassen)
- Die Entlastung der Unternehmen (bei heute schon
satten Gewinnen)
- Kräftige Lohnerhöhungen (und damit steigende
Arbeitskosten) - bei zunehmendem Konkurrenzdruck aus Billiglohn-Ländern
- Arbeitszeitverkürzung ohne Einkommensverlust
mit der Konsequenz noch höherer Arbeitskosten
- Arbeitszeitverkürzung mit Einkommensverlust
mit der Folge eines Rückgangs der heute schon schwachen Binnennachfrage
- Sozialkürzungen / Bestrafung der Abeitslosen
(Hartz IV) mit der Folge steigender Armut
- Das Vertrauen auf den freien Markt zu
Lasten der sozial Schwachen und der Arbeitnehmer
Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen und macht deutlich:
Ohne von Grund auf neue Konzepte ist
das Problem nicht zu lösen. Doch dazu sind die etablierten
Parteien nicht bereit - oder nicht in der Lage!
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