Das Arbeitsmarktkonzept der ödp
beruht auf den Säulen
- Ökologische Steuerreform (ÖSR), von der sich
die ödp eine Senkung der Arbeitskosten verspricht (ohne die
Gesamtbelastung der Wirtschaft zu erhöhen - Stichwort aufkommensneutral)
ebenso wie die Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze im Bereich
alternative Energie / Energieeinsparung.
- Schaffung neuer Arbeitsplätze im nicht produktiven
Bereich wie beispielsweise in der Pflege oder in der Bildung-
Stichwort Arbeit gibt es genug. Nicht produktiv
heißt hier, dass Arbeisplätze in diesem Bereich im
Saldo nicht Steuern und Abgaben erwirtschaften, sondern im Gegenteil
durch Steuermittel und Sozialversicherungsbeiträge finanziert
werden müssen.
- Einführung eines Erziehungsgehalts, wovon sich
die ödp verspricht, dass viele Mütter (und natürlch
auch Väter) für eine längere Erziehungsphase vorübergehend
aus dem Erwerbsleben ausscheiden und damit ihren Arbeitsplatz
für andere frei machen.
- Arbeitszeitverkürzung
Damit hat die ödp erfolgversprechendere Ansätze
als die übrigen Parteien - aber auch diese Ansätze reichen
nicht aus. Der größte (nicht der einzige) Fehler in diesem
Konzept ist der im Ansatz 1 (Besteuerung des Ungewollten)
enthaltene Zielkonflikt zwischen
- einer gewünschten Senkung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe
aus Umweltgründen
- einem dauerhaft hohem Verbrauch fossiler Brennstoffe, um mit
den daraus erzielten Einnahmen aus der Ökosteuer die Arbeitskosten
dauerhaft abzusenken.
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