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Fund- und Wildtiere

Die Fraktionsgemeinschaft ÖDP/parteilos im Häfler Gemeinderat will sich künftig verstärkt mit der Problematik von Fundtieren und verletzten Wildtieren befassen. Konkret geht es dabei um Themen wie „wer übernimmt eventuell notwendige  Behandlungskosten beimTierarzt?“, „wer übernimmt bzw. bezahlt die Pflege?“, „wohin mit verstorbenen Tieren?“ oder auch „an wen kann man sich im Ernstfall wenden?“. Aufgrund fehlender verbindlicher Regelungen zur Kostenübernahme kommt es bisher leider immer wieder vor, dass Tierärzte die Behandlung solcher Tiere von vornherein ablehnen bzw. dass der Finder die Kosten selbst tragen muss.

In einigen Gemeinden und Landkreisen gibt es bereits erste Lösungsansätze.. Aber wie ist Situation hier in Friedrichshafen bzw. im Bodenseekreis? Um sich einen Überblick über die hiesige Situation zu verschaffen, traf sich die Fraktionsgemeinschaft - nachdem sie bereits vor einigen Wochen mit Vertretern des Häfler Tierschutzvereins gesprochen hatte - nun mit Vertretern des Veterinäramts im Landratsamt. Das Resümee dieses Gesprächs in Augen der Fraktionsgemeinschaft: hier liegt noch viel im Argen, es herrscht dringend Handlungsbedarf. Dabei geht es nicht nur um Geld wie die Übernahme der Tierarztkosten. So könnte beispielsweise eine Kastrationspflicht für manche Haustiere - speziell Katzen - dabei helfen, das Problem mit verwilderten Haustieren in den Griff zu bekommen. Eine Registrierungspflicht könnte ebenfalls von Nutzen sein.

Die Fraktionsgemeinschaft wird die Erkenntnisse aus den beiden Treffen als Anregung für weitere interne Diskussionen nutzen, um dann später das Thema mit einem entsprechenden Antrag im Gemeinderat einzubringen.

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