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Meinungsaustausch mit Tierschutzverein

Nach einem Treffen von Vertretern des Häfler Tierschutzvereins und der Fraktionsgemeinschaft ÖDP/parteilos können sich beide Seiten für die Zukunft gemeinsame Aktivitäten vorstellen. Das Treffen diente in erster Linie dazu, den Mitgliedern der Fraktionsgemeinschaft Einblick in die vielfältige Arbeit des Tierschutzvereins zu geben und gemeinsame Ansatzpunkte für eine künftige Zusammenarbeit zu finden.

Im Mittelpunkt standen dabei die Probleme im Umgang mit verletzten und hilflosen Wildtieren und aufgefundenen Haustieren. Hier fühlen sich die Vertreter des Tierheims vielfach überfordert und auch von den Kommunen allein gelassen. „Was wir machen können, das machen wir - aber das ist nur bedingt möglich: uns fehlt der Platz“, so die Vorsitzende Carola Fuchsloch. Auch finanziell kommt der Verein damit an seine Grenzen: von der Stadt Friedrichshafen etwa bekommt der Verein nur eine Fundtierpauschale von 1,20€ pro Einwohner und Jahr - bei 63.000 Einwohnern macht das im Jahr rund 75.000€ - das sei sehr knapp bemessen. Hier haben die Vertreter von ÖDP/parteilos ihre Unterstützung zugesagt, indem sie sich für eine Anhebung dieser Pauschale einsetzen wollen. Für verletzt aufgefundene Wildtiere gibt es in Friedrichshafen überhaupt keine feste Regelung (Kontaktaufnahme, Übernahme der Tierarzt- und Pflegekosten, Pflegestellen, …). Auch hier sehen Tierschutzverein und Fraktionsgemeinschaft dringend Handlungsbedarf.

Aber auch andere Themen wurden angesprochen, wie eine vom Tierschutzverein gewünschte Kastrations- und Registrierungspflicht für Hauskatzen oder ein denkbarer Nachlass für das Tierheim beim Wasserpreis und anderen Zahlungen an die Kommunen. Die Liste der gemeinsamen Themen ist lang.

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